Lernfeld: Gesamtwirtschaftliche Einflüsse

Achterbahnfahrt der Wirtschaft

Den Konjunkturzyklus verstehen und für das eigene Unternehmen einordnen.

1

Grundlagen: Der Konjunkturzyklus

Informationstext

Die Wirtschaft wächst nicht gleichmäßig, sondern in Wellenbewegungen. Dieses ständige Auf und Ab der Gesamtwirtschaft nennt man Konjunktur. Gemessen wird sie meist am Bruttoinlandsprodukt (BIP), also dem Wert aller produzierten Güter und Dienstleistungen.

1. Aufschwung (Expansion)

  • Wirtschaftsleistung (BIP) steigt
  • Nachfrage nach Gütern nimmt zu
  • Arbeitslosigkeit sinkt
  • Preise steigen leicht

2. Hochkonjunktur (Boom)

  • Produktionskapazitäten voll ausgelastet
  • Nahezu Vollbeschäftigung
  • Löhne und Preise steigen stark (Inflationsgefahr)
  • Zinsen sind hoch

3. Abschwung (Rezession)

  • Nachfrage geht zurück
  • Lager füllen sich, Produktion wird gedrosselt
  • Arbeitslosigkeit beginnt zu steigen (Kurzarbeit)
  • BIP sinkt

4. Tiefstand (Depression)

  • Wirtschaft am Boden
  • Hohe Arbeitslosigkeit
  • Kaum Investitionen durch Unternehmen
  • Preise fallen eventuell (Deflation)